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Visual Headline: Nord (-kap) Kultur
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Was sollte unser Leben bestimmen, wenn nicht  alles, was uns ein friedliches und selbst- bestimmtes Leben ermöglicht? Gesundheit, ein harmonisches Zuhause, Glück mit dem Partner und der Familie, Frieden und wirtschaftiche Stabilität im Job. Das ist in Deutschland nicht anders als in China, den USA, Russland oder den arabischen Ländern. Überall auf der Welt wollen Menschen das Gleiche. Und auch die Ängste sind über all gleich. Was für ein Schock. Wären da nicht ständig eine handvoll Menschen die glauben, dass Geschick der Menscheit bestimmen zu müssen. Es gibt nichts, was sie nicht besser wüßten. Diese handvoll Menschen sollten im Interesse und zum Wohle ihres Landes handeln. Stattdessen machen sie Politik, führen aus Eigennutz Kriege und stürzen die Menschheit in andauernde Krisen und Konflikte. Sie gefährden den sozialen Frieden in ihrem Lande und bedrohen unser aller Existenz bis runter in die tiefste Privatspäre. Was dabei herauskommt, läßt sich nicht trennen. Alles steht unmittelbar in einem kausalen Zusammenhang. Ob gut oder schlecht. Der Job ist zu verstehen und zu erklären, wie diese Welt funktioniert und warum Dinge passieren, wie sie passieren. Nicht um künftig richtige Entscheidungen zu treffen; wer sollte das können? Nein, maximal, um bessere zu treffen. Deshalb muss sich die Presse als Institution für alles interessieren was relevant ist und alles lernen, was unser Leben auf dieser Welt beeinflußt. Wir müssen wachsam bleiben und dürfen nicht glauben, bereits alles zu wissen. Wir würden aufhören Neues zu lernen. Wahr ist, was beweisbar ist. Alles andere ist Meinung und Ideologie. Dafür bin ich unterwegs, fotografiere, schreibe und spreche mit Menschen. Und manchmal ist die Wahrheit auch shcmerzhaft. Es tur weh, sie zu sehen. Aber wir müssen sie aushalten können. ChvdE Journalist
What should define our lives, if not  everything that enables us to lead a peaceful and self-determined life? Health, a harmonious home, happiness with one’s partner and family, and peace and economic stability in one’s job. This is no different in Germany than it is in China, the USA, Russia, or Arab countries. People everywhere want the same things. And the fears are the same everywhere, too. What a shock. If only there weren't that handful of people who believe they must determine the fate of humanity. There is nothing they don't think they know better. That handful of people ought to act in the interest and for the well-being of their country. Instead, they engage in politics, wage wars out of self-interest, and plunge humanity into perpetual crises and conflicts. They jeopardize social peace in their country and threaten the existence of us all—right down to the most intimate sphere of private life. The consequences cannot be disentangled; everything is directly linked by cause and effect—whether for better or worse. The job is to understand and explain how this world works and why things happen the way they do. Not so that we can make the "right" decisions in the future—who could possibly do that? No, but rather to make *better* ones. That is why the press, as an institution, must take an interest in everything relevant and learn about everything that influences our lives in this world. We must remain vigilant and must not believe that we already know everything. We would stop learning new things. What is true is what can be proven. Everything else is opinion and ideology. That is why I travel, take photographs, write, and speak with people. And sometimes the truth is painful, too. It hurts to see it. But we must be able to endure them. ChvdE Journalist
Travel Press / Roadtrip Nordkap
Der Weg ist das Ziel. Das trifft wohl bei keiner anderen Reise so sehr zu, wie  bei einem Roadtrip zum Nordkap. In der Regel verabschieded man sich in Stockholm ein letztes Mal von der Zivilisation, bevor es hunderte von Kilometern Richtung Norden geht. Und dann fällt es auf. Unübersehbar und nicht mehr zu ignorieren, wie sich die Vegetation verändert. Plötzlich tauchen die ersten Rentiere auf und Tankstellen mit Rastplatz sollte man nur noch etwa alle 100 Kilometer erwarten. Bezahlt wird mit Karte. In Finnland quert man den Polarkreis; wir sind in Lapp- land. Du bewegst dich immer weiter in Richtung „Ende“ der Baumgrenze bis zum Nordkap in Norwegen. Im Vergleich zum Rest des Roadtrips ist das Norddkap selbst wahrlich der unspektakulärste Part. Alles andere ist dafür umso intensiver. Du könntest genauso gut in Alaska sein. Die Sandinavier sind so völlig anders als wir. Selbst Rentiere sind präsenter. Es lohnt sich herauszufinden, was sie von uns unterscheidet.
2026
Fotostrecke und Beitrag  stehen ab sofort für Redaktionen und Journalisten zur Verfügung. (dpp/Nordkap)