Gesellschaft / Society
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PressDocu©dpp/0951
2020 - 2022: In China tobt die Pandemie mit Lockdowns, extremen Über- wachungen und Sanktionen gegen die Bevölkerung. Es gilt die 0-Covid-Politik. Die Wirtschaft ist komplett runterge- fahren und erholt sich nur langsam. Die Reportage gibt einen Eindruck der damaligen Situation, die gleichzeit 2022 einen Politikwechsel mit Folgen einläutet. (Digital Supplement) Einzelbilder verfügbar als Press Concept
Unterschiedlicher und gegensätzlicher können die Lebensumstände nicht sein. Während in den Mega-Cities der Wohlstand täglich steigt, sieht die Situation auf dem Land anders aus. Über der Brücke 6 spurige und modernste Autobahnen und nur wenige hunder Meter davon entfernt, führen Menschen ein minimalistisches Leben am Rande des Existenzminimums. Das zu verstehen erfordert „eine lange Reise“ quer durch China mit dem Vertständnis für Politik, Gesellschaft, Geschichte und Traditionen. Der Wandel und ein Umdenken kam mit Deng Xioaoping. In seiner Amtszeit zwischen 1979 und 1997 leitete er umfangreiche Reformen ein und scheiterte dennoch. Denn jeder Versuch hin zu einem noch so kleinen, selbstbestimmenden Leben birgt die Gefahr von Macht- und Kontrollverlust. (Bejing Tiananmen,1989) Mit Präsident Xi Jingping folgte im Jahre 2012 ein neuer Hoffnungträger, zumal man in China um die familiäre Vergangenheit und die besondere Biographie Xi‘s weiß. Der Vater von Xi war ein enger Vertrauter, ja sogar Freund Maos und trotzdem über Jahre interniert und harten Repressalien ausgesetzt. 2012 war übrigens das Jahr, in dem ich sebst bereits mit „einem Bein“ in China stand. However. In bestimmten Grundzügen unterscheiden sich Chinesen jedenfalls nicht von irgend einem anderen Land. Wenn die eigene Existenz und die der Familie gesichert ist, es Zugang zu Bildung und die Perspektive für wirtschaftlichen Erfolg gibt, und wenn dann noch Möglichkeiten des relativ freien reisens ermöglicht werden, sogar ins Ausland, dann ist das eine Entwicklung, die es so in China bis dahin noch nie gegeben hat. Eines haben die Chinesen gelernt. Wirtschaftlicher Erfolg, egal in welchem Umfang, öffnet Türen zu einem zunehmend selbstbestimmten Leben, solange man die notwendige Distanz zur Politik wahrt. Eine neue Generation von jungen Leuten hat das verstanden. Man arrangiert sich, findet Kompromisse, lernt und versteht den Umgang und die Sensibilität innerhalb  dieses filigranen Konstruktes. Es ist und bleibt eine Gradwanderung zwischen Zwang, Freiwilligkeit und Verweigerung. Aber genau diesen innerern Konflikt wird der Westen nie verstehen. Es sind die Rahmenbedingungen, die eine andere Sprache, Ausdrucksform und Handlungsweise erforderlich machen, um seinen wahren Gedanken und Wünschen unsichtbar Ausdruck zu verleihen. Wir übersetzten Worte, verstehen aber nach wie vor den Gehalt nicht. Und wir verstehen nicht den Einfluß eines „Social Credit Systems“,  nebst seiner Auswirkungen im täglichen Leben. Der Raum für Freigeistigkeit und Romantik ist deutlich begrenzt, wobei es ihn aber durchaus gibt.
PressDocu©dpp/2566
Ob Hochhäuser, Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur oder Straßen. Ist der Plan gefasst, geht es in der Regel schnell. Entwicklungen sind über Nacht erkennbar. Aber wie geht das? Wie bauen Chinesen? Pressebilder: Architektur, Konstruktion und Bau in China.
Wanderarbeiter in China
PressDocu©dpp/5795
China, Under a highway bridge
PressDocu©dpp/4851 (Ein Marktstand in der Provinz)
PressDocu©dpp/4838 (Spielende Mädchen in der Provinz)
(Digital Supplement) Einzelbilder verfügbar als Press Concept
Soziales Leben / Social Life Sozial kritische Themen Kultur / Culture Lifestyle Krisen + Konflikte
PressPhoto©dpp/8139 West Bund Galleries China unlimited
Bis zur Pandemie kannte China praktisch keine Limits. Die Städte wuchsen ins uner- messliche und damit schien Wohlstand langfristig garantiert. In China wird hart gearbeitet. 7 Tage und weit mehr als 10 Stunden am Tag. Das gilt selbst für Kinder, die sich ab dem 6. Lebensjahr in einem Ausbildungsmarathon wieder- finden. Dennoch vergisst man das Leben nicht und gönnt sich was. Wer kann, am liebsten Luxus. Autos, Mode, Reisen, Essen sind die Themen mit der höchsten Priorität. Ansonsten steht die Familie an oberster Stelle. Die soziale Gemeinschaft funktioniert nach gänzlich anderen Maßstäben als im Westen.